Das Modellprojekt für solidarisches Wohnen und lebenslange Fürsorge.

Wir bauen bezahlbaren, renditefreien Wohnraum im neuen Quartier Kleineschholz – für ein selbstbestimmtes Leben im Alter ohne Einsamkeit. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.

Birnbaum Freiburg ist ein Modellprojekt
für solidarisches Wohnen.

Dauerhaft bezahlbar: Wohnraum, der allen gehört und niemandem zum Profit dient

In Freiburg ist Wohnraum knapp und teuer. Wir setzen ein klares Zeichen gegen den Markt: Bei Birnbaum gibt es keine Rendite, keine Spekulation und keine Eigenbedarfskündigung.

Unser Projekt im Quartier Kleineschholz ist Teil einer neuen Generation des sozialen Wohnungsbaus. Wir bauen nicht, um reich zu werden, sondern um sicher und bezahlbar zu leben – ein Leben lang.

Das Prinzip: Unverkäuflich & Renditefrei

Wir organisieren uns im Verbund des Mietshäuser Syndikats.
Das bedeutet für Sie und für die Stadtgesellschaft:

  • Eigentum ohne Besitzer: Das Haus gehört sich selbst. Es kann niemals wieder verkauft oder in Eigentumswohnungen umgewandelt werden.

  • Mieten ohne Profit: Die Mieten decken lediglich die laufenden Kosten und die Kredittilgung. Da keine Gewinne abgeschöpft werden, bleibt das Wohnen dauerhaft günstig – auch wenn die Preise um uns herum steigen.

  • Solidarreserve: Ein Teil der Miete fließt in einen Solidarfonds, der neue, ähnliche Projekte unterstützt. So wächst die Bewegung für bezahlbaren Wohnraum.

Modellprojekt Kleineschholz: Nachhaltig & Sozial

Unser Bauvorhaben ist Teil des KESH³-Verbunds (Kleineschholz Syndikats-Häuser).
Gemeinsam mit unseren Partnerprojekten realisieren wir im neuen Stadtteil ein Quartier, das Maßstäbe setzt:

  • Gemeinwohl im Fokus: Wir schaffen Räume für die Nachbarschaft, die über das reine Wohnen hinausgehen.

  • Ökologische Verantwortung: Wir bauen nach hohen energetischen Standards, um auch die Nebenkosten langfristig stabil und niedrig zu halten.

  • Soziale Mischung: Durch die renditefreie Kalkulation ermöglichen wir Menschen mit unterschiedlichen Einkommen den Zugang zu hochwertigem, barrierefreiem Wohnraum.

Basisdemokratie: Mitbestimmen statt nur Miete zahlen

Bezahlbarkeit bedeutet bei uns auch, die Kontrolle über die eigenen Lebensumstände zu haben. Bei Birnbaum sind wir Mieter und Gestalter zugleich.

  • Gleiches Stimmrecht: Jede/r im Projekt hat die gleiche Stimme bei wichtigen Entscheidungen.

  • Gemeinschaftsflächen: Wir investieren bewusst in Flächen, die wir gemeinsam nutzen – das spart Ressourcen und fördert das Miteinander.

  • Selbstverwaltung: Wir verwalten unser Haus selbst. Das spart Verwaltungskosten und stärkt die Identifikation mit unserem Zuhause.

Werden Sie Teil dieses Erfolgsmodells

Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht von allein.
Er braucht Menschen, die umdenken, und eine Finanzierung, die auf Solidarität statt auf Ausbeutung setzt.

Kontakt

  • Der kurze Draht: Rufen Sie Bernd Obrecht an:
    0761 / 62 1 23
  • Das persönliche Treffen: Besuchen Sie unseren nächsten Info-Veranstaltung, wir sind regelmässig vor Ort >>

Bezahlbarkeit

Unser Ziel ist ein solidarisches Wohnprojekt, bei dem auch die Fürsorge gemeinschaftlich organisiert wird.

Mit einer Hausgemeinschaft, in der gegenseitige Unterstützung und Engagement ein zuversichtliches Leben im Alter ermöglichen, ist unser Vorhaben ein zukunftsweisendes Projekt für den sozialen Wohnungsbau in Freiburg.

  • Das Kernstück unseres Vorhabens ist ein altersgerechtes Fürsorgekonzept
  • Die Finanzierung gestaltet sich nach dem Prinzip des Mietshäuser Syndikats
  • Wir streben kein Eigentum an, sondern günstigen Wohnraum: sozial, bezahlbar, unverkäuflich
  • Dauerhaft möchten wir bezahlbare Mieten, bei denen die Preisbindung Bestand hat und keine Rendite erwirtschaftet werden muss
  • Wir wünschen uns auch im Alter ein eigenständiges Leben

Hausverein Birnbaum Freiburg. e.V. 
Kronenstr. 24
79100 Freiburg 

Telefon: 0761 / 62 1 23
E-Mail: info@birnbaum-freiburg.de
Website: www.birnbaum-freiburg.de

Die Gruppe als Unterstützersystem

Eine gemeinsame Lebens- und Wohnmöglichkeit zu schaffen heißt, eine Kultur gegenseitiger Anteilnahme zu leben. Um handlungsfähig zu bleiben, möchten wir unsere vielseitigen Kompetenzen erhalten und stärken. Aktives Alter bedeutet sowohl selbstverantwortlich zu bleiben als auch Hilfe anzunehmen.

Wir möchten so lange wie möglich zusammenwohnen. Auch mit altersbedingten Beeinträchtigungen möchten wir Teil unserer Gemeinschaft bleiben. Die Bereitschaft zum gegenseitigen Helfen beinhaltet die nachbarschaftliche Sorge umeinander. aber auch die Organisation verschiedener professioneller Pflegekräfte und Dienstleistungen, wenn dies gewünscht wird. Die Auseinandersetzung mit dem Sterben, der Trauer und dem Abschiednehmen ist dabei selbstverständlich mit eingeschlossen.

Mit- und voneinander lernen

Unsere Arbeitsweise ist basisdemokratisch organisiert. Das heißt, alle haben das gleiche Mitsprache- und Stimmrecht. Im Haus werden gemeinschaftlich genutzte Räume eine große Rolle spielen. Sie bestärken das Zusammenleben sowohl nach innen als auch nach außen. Im Sinne eines nachbarschaftlichen Miteinanders sollen sie einen gemeinwohlorientierten Rahmen bieten.